• Lhea

Verloren nie

Manchmal fühlt es sich an, als ob wir die Verbindung zum Göttlichen verloren hätten. Wir leben die Tage gefüllt mit diesem und jenem, aber leer von Sinn und Bedeutung. Wir fragen uns, wo, an welcher Stelle auf unserem Weg uns der Sinn abhandengekommen ist.


Wo verlor ich das Ziel aus den Augen? Wie konnte es nur so weit kommen?


Einen Moment lang zweifeln wir. An uns und dem, was wir göttlichen Plan nennen. Wir suchen und sehnen uns nach der Verbindung, nach dem Eingebettetsein in etwas Grösseres, das uns Halt und Orientierung vermittelt. Wir vermissen die Orientierung, die normalerweise so vertrauensvoll aus unserem Innern zu uns spricht.

Und dann… wenn wir dem Gefühl der Verzweiflung allen Raum gegeben, wenn wir sie haben wirken lassen und wir den Punkt des tiefsten Elends wieder einmal berührt haben, unzählige Tode gestorben sind, …dann drängt sich uns die wegweisende Frage aller Fragen ins Herz, die unser wieder Richtung und Sinn vermittelt:


Wie gelange ich zu Gott/ zur Göttin?


Wie kann ich die Verbindung zum Göttlichen wiederherstellen?


(Du kannst für "Göttliche" das Wort einsetzten, das für Dich stimmt.)

Intuitiv wissen wir genau welche Frage zu stellen ist. Die Frage ist Teil der Antwort. Bis hierher hat uns die Verzweiflung in ihrem eisernen Griff gehabt. Nun, da ihre Aufgabe beendet ist, übergibt sie uns in die weichen Hände der Intuition und inneren Führung. Sie(!), von der wir glaubten, dass wir sie verloren hätten. Sie ist da und hat uns nicht verlassen. Angekommen in ihrer vertrauten, wohligen Präsenz schöpfen wir wieder neuen Mut und Zuversicht. Wir begreifen, dass wir als Teil niemals abgetrennt sein können. Dass es gar nicht möglich ist, jemals vollkommen verloren und allein zu sein, auch wenn wir uns das vorstellen können, oder es sich für eine kurze(!) Zeitspanne so anfühlt.

Wir sind immer eingebunden und Teil dessen, wonach wir uns sehnen.

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